Über mich

Ich bin Lucie. Du bist auf meiner Webseite gelandet und möchtest nun sicher ein bisschen über mich erfahren. Mit Vergnügen! Bevor wir richtig loslegen, gehen wir ein Stück zurück und ich erzähle dir, warum ich PUURE gegründet habe. Das Warum ist manchmal wichtiger und aufschlussreicher als das Was.

Großstadtleben und Naturverbundenheit – passt das zusammen?

Ich bin Großstadtkind und Naturliebhaber in einem. Alles, was ich hier auf PUURE mache, hat im weitesten Sinne mit einem natürlichen Lebensstil zu tun, mit dem ich der Natur wieder einen festen Platz in unserem Alltag geben möchte. Was nicht zuletzt das Leben in der Großstadt um einiges gesünder und – natürlich – grüner macht. Ich lebe momentan in Berlin, reise leidenschaftlich gern, fühle mich aber auch zu Hause pudelwohl. So oft wie es geht, versuche ich, die Natur in die Großstadt zu holen oder auch mal gänzlich aus ihr zu flüchten. Durchatmen und Luft holen, um das Großstadtleben dann wieder in vollen Zügen genießen zu können. Die Naturkosmetik und ein „cleaner“ Lebensstil helfen mir dabei enorm, besonders im Alltag. Das möchte ich weitergeben und meine Erfahrungen teilen. Darum habe ich PUURE gegründet.

Meinen Traum leben

Wenn ich so darüber nachdenke, fing alles bereits 2012 an. Nach meinem Studium begann ich, dank meiner Sprachkenntnisse, bei einer französischen Kosmetikmarke zu arbeiten. Seitdem fasziniert mich die Naturkosmetik und ich bin seit nunmehr 8 Jahren in der Branche. Ich habe für diverse Marken in führenden Positionen gearbeitet und vom großen Unternehmen bis zum kleinen Start-Up alle Ebenen kennengelernt. 2017 habe ich als Hobby angefangen, Badebomben-Workshops zu geben.

Dass daraus mal mein Business wird, habe ich mir zu dem Zeitpunkt nicht träumen lassen. Doch als ich merkte, dass es dafür einen Markt gibt, habe ich die bisher beste Entscheidung meines Lebens getroffen: mich selbstständig gemacht. Das war im März 2019. Ich hatte unterbewusst schon immer den Traum, etwas Eigenes aufzubauen. Ich habe mich nur nicht getraut, es durchzuziehen, und so immer wieder „für“ andere Menschen gearbeitet.

Mein persönlicher Wendepunkt

Erst als ich aufgehört habe, anderen zu folgen, habe ich meinen eigenen Weg gefunden. Im Rückblick hat sich dieser eigentlich ganz dynamisch entwickelt, auch wenn ich mich zwischenzeitlich fast selbst verloren hätte. Daraus ist meine ganz persönliche Geschichte entstanden, in der 2016 ein entscheidendes Jahr war.

Für immer unreine Haut?

Ich hatte schon immer sehr unreine Haut, die mir, insbesondere als Teenie, sehr zu schaffen machte. Auch heute, mit fast 30 Jahren, habe ich regelmäßig Unreinheiten und fühle mich von Zeit zu Zeit sogar in meine Teeniezeit zurückversetzt. Als ich 14 war, habe ich angefangen, die Pille zu nehmen. Damit meine Haut besser wird. Das wurde sie auch, aber nicht wesentlich. Und vor allem nicht langfristig. Als Teenager hört man dann von den Erwachsenen, dass das schon weggeht, wenn man älter wird. Als ich dann Anfang 20 war und meine Haut immer noch so aussah, fing ich an, es selbst in die Hand zu nehmen.

Meine berufliche Reise wurde zunehmend persönlich

Zeitgleich begann meine Karriere in der Naturkosmetik. Ich lernte in dieser Zeit unfassbar viel: über die Haut, über Inhaltsstoffe, über Pflegeroutinen und noch viel viel mehr. Ich saugte das Wissen nur so in mich auf und konnte all das natürlich auch direkt ausprobieren: an mir selbst. Ich tauschte nach und nach meine gesamte Kosmetik gegen Naturkosmetik aus. Clearasil, Head & Shoulders & Co gehörten fortan der Vergangenheit an. Ich lernte neue Produkte wie Gesichtsöle und Blütenwasser kennen und machte mich mit der Wirkung verschiedenster natürlicher Inhaltsstoffe vertraut.

2016 änderte alles

Dann kam, wie gesagt, das Jahr 2016. Ich machte eine Zusatzausbildung zur Aromatherapeutin. Aromatherapie ist die Lehre der ätherischen Öle, die im Ayurveda ihren Ursprung hat. Seitdem hat sich mein Blick auf das große Thema Gesundheit noch einmal sehr verändert. Am Anfang habe ich mir „nur“ Gedanken darüber gemacht, wie ich meine Haut von außen pflege. Seit der Aromatherapieausbildung ist das Bild kompletter geworden. Es geht immer um innen und außen. Alles ist miteinander verbunden und man muss seinen Körper auch immer als ein großes Ganzes betrachten.

Angst vor dem eigenen Körper

Im gleichen Jahr habe ich mich endlich getraut, die Pille abzusetzen. Ich hatte schon länger darüber nachgedacht, mir fehlte aber schlichtweg der Mut. Zu groß war die Angst, dass mir meine Haut einen beruflichen Strich durch die Rechnung machen könnte. Zahlreiche mutige Frauen in meiner Umgebung, die als gute Beispiele voran gingen, hielten mir vor Augen, was da womöglich auf mich zukommen würde. Für jemanden, der in der Beauty-Branche arbeitet, ist die Option auf monatelange Pickelexzesse und Gewichtszunahme nicht gerade motivierend. Doch ich habe mich getraut und mich für meine Gesundheit entschieden. Der Reinigungsprozess, den mein Körper schließlich durchlebte, hat mich das ein oder andere Mal wirklich an meine Grenzen gebracht.

Die Haut ist nicht nur eine Hülle

Doch dank meiner Aromatherapieausbildung hatte ich das nötige Wissen, das mir durch diese schwierigen Phasen geholfen hat. Im Ayurveda sind wir ein Ganzes. Krankheiten, Leiden und Beschwerden haben immer eine Ursache. Das hieß für mich, meine unreine Haut hat Ursachen. Ich musste also verstehen, welche, anstatt nur meine äußere Hülle „gut“ zu pflegen. Denn das hatte mich nur bedingt weitergebracht. Deswegen habe ich angefangen, mich noch mehr mit ganzheitlicher Gesundheit und der „inneren Schönheit“ zu beschäftigen. Insbesondere eine „hautfreundliche“ Ernährung, sogenanntes Skin Food, und das Fasten (Heilfasten und Intervallfasten) haben mich seitdem ungemein bereichert.

Nachhaltigkeit ohne Dogma

Durch diesen Lernprozess fing ich auch an, zunehmend Produkte selbst herzustellen. Ich wusste so immer, was genau drin ist. Außerdem konnte ich meine Produkte genau auf meinen momentanen Hautzustand anpassen und musste nicht immer etwas Neues kaufen. Zudem arbeitete ich ja nach wie vor im Einzelhandel und im Marketing. Und worum geht es da? Genau, ums Verkaufen. So sah mein Badezimmer auch aus. Wie eine eigene kleine Beauty-Boutique. Hier ein Döschen, da ein Tübchen. Zwar alles Naturkosmetik, aber eben viel zu viel. Nachhaltig war das nicht mehr.

Es gab dann immer wieder diese Momente, in denen ich mich fragte „Wie will ich leben?“. Auch hier setzte ein gewisser „Entrümpelungsprozess“ ein und ich reduzierte alles aufs Minimum. Seitdem lebe ich meine 70/30-Regel. Maximal 30% meiner Kosmetikprodukte kaufe ich, alles andere mache ich selbst.

Auf PUURE soll Nachhaltigkeit kein Buzzword sein. Ich lebe sie ohne Dogma und möchte genau das weitergeben. Denn Selbermachen ist weder zeitintensiver noch teurer als Produkte zu kaufen. Doch wenn man sich selbst die Bürde auferlegt, alles selber machen zu müssen, fängt man nie an. Oder hört nach kürzester Zeit wieder auf.

Bist du bereit? Los geht’s!