Bananen-Haarmaske für trockenes, glanzloses Haar

Früher habe ich oft mal eine zu braune Banane weg geschmissen, weil ich einfach nicht wusste was ich noch damit machen kann. Denn wenn ich etwas geschmacklich gar nicht mag, dann sind das braune Bananen “roh” zu essen. Also unverarbeitet. Heute fallen mir spontan 5 Dinge ein, was man mit überreifen Bananen noch anstellen kann und wie man sogar die Schalen noch weiter verwenden kann. Ich glaube, dazu mache ich mal einen gesonderten Blogpost.

Wir widmen uns jetzt aber erstmal unserer Haarpracht. Denn die liebt Bananen. Vor allem sehr trockenes und glanzloses Haar. Die Banane ist sehr nährstoffreich, daher ist das eher eine Haarmaske für dickes Haar und/oder krauses Haar, auch Afrolocken. Ich habe auch Locken (feinere als Afrolocken, man nennt sie europäische Locken) und mache diese Haarmaske ab und zu, wenn sie wirklich Nährstoffe brauchen. Das ist dann aber keine Maske für mehrmals die Woche. Nur damit du einen Eindruck bekommst, für wen sich diese Maske so eignet. Oder vielmehr für welche Haarpracht.

Schauen wir mal auf die Zutaten. Die sind sehr simpel und ausschließlich Lebensmittel:

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Banane
  • 2 EL Joghurt

Nicht zum Essen, sondern für trockenes Haar

Genau, rein theoretisch kannst du die Haarmaske essen. Ich muss gestehen, dass ich sogar den Löffel abgeleckt habe, als ich sie im Mixer zubereitet habe. Olivenöl und Banane, keine schlechte Kombination muss ich sagen.

Was musst du tun, um die Maske herzustellen? Du gibst alle Zutaten, wie sie oben im Bild angegeben sind, in einen Mixer oder Food Processor. Es ginge bestimmt auch mit dem Pürierstab. Du mixt alle Zutaten zu einer cremigen Masse, wie sie um unten stehenden Bild zu sehen ist.

Die richtige Anwendung

Es dauert keine Minute, bis du deine Haarmaske für trockenes Haar gezaubert hast. Die Bananen sorgen auch schon für einen schönen Duft. Extra ätherische Öle mache ich keine weiter rein. Jetzt geht es also an die Haarpflege bzw. die richtige Anwendung der Bananen-Haarmaske:

  1. Haare anfeuchten (nicht zu nass machen, ggf. etwas trocken tupfen mit dem Handtuch).
  2. Die Maske großflächig in in den Haarlängen verteilen. Die Kopfhaut aussparen. Profi-Tipp: Wenn zu viel Maske auf der Kopfhaut landet, können die Haare hinterher etwas zu überpflegt sein. Hängt aber vom Haartyp ab, im Zweifel herantasten. An sich ist es aber eine gute Pflege für die Kopfhaut.
  3. Den Kopf mit einem Handtuch umwickeln und die Maske ca. 20 Minuten einwirken lassen.
  4. Anschließend gründlich die Haare waschen und 2x shampoonieren, damit alle Rückstände herausgewaschen werden.
  5. Keinen zusätzlichen Conditioner verwenden, sondern die Haare direkt trocknen.

Warum sorgen gerade Banane, Joghurt & Olivenöl für glänzendes Haar?

Die Banane schützt das Haar vor Feuchtigkeitsverlust und nährt sprödes Haar von innen. Genau diese wichtigen Nährstoffe zeichnen die Banane aus. Denn Kalium, Magnesium, Eisen und Zink sowie viele Vitamine helfen strapaziertem Haar, sich zu regenerieren und wieder zu glänzen.

Olivenöl ist in dem Fall wichtig, um trockenes Haar mit viel Feuchtigkeit zu versorgen. Es ist ein eher reichhaltiges Öl, das sich – ich wiederhole mich – vor allem für sprödes und glanzloses Haar eignet. Falls dein Haar eher normal oder fein ist, kannst du statt Olivenöl auch Zitronensaft benutzen.

Der Joghurt sorgt dafür, dass es eine gleichmäßige Paste wird, die sich gut auftragen lässt. Außerdem stärken die enthaltenen Milchsäurebakterien die Kopfhaut und er spendet zusätzlich Feuchtigkeit. Als vegane Alternative kannst du auch auf naturbelassenen Kokos- oder Cashewjoghurt zurückgreifen. Alternativ kann du den Joghurt auch ganz weg lassen. It’s up to you!

Als Tipp kann ich dir noch mit auf den Weg geben, dass diese frische Bananen-Haarmaske auch ein tolles Beauty-Treatment für den Sommer ist. Nämlich dann, wenn die Haare durch starke Sonneneinstrahlung und ggf. Salzwasser noch mehr strapaziert werden als sonst.

Wo bleibt die Sonne? Ich will jetzt gleich eine Bananen-Haarmaske machen! Es wird auf meinem Blog sicher noch mehr frische Haarmasken-Rezepte geben. Wenn du einen speziellen Wunsch hast, z.B. Avocado oder Erdbeere, hinterlass mir gerne einen Kommentar.

Eine Antwort

  1. Liebe Lucie (interessanter Name :),
    mir gefällt, dass die Haarmaske so einfach zum selber machen ist, ohne komplizierte Inhaltsstoffe. Die Zutaten hat man meist auch zuhause. Gerade im Winter, wenn es draußen Minus-Grade hat ist mein Haar sehr trocken. Noch dazu föhne ich im Winter meine Haare öfters, im Sommer lasse ich sie oft lufttrocknen. Ich setze die Haarmaske einmal auf meine To-do-Liste.
    Viele liebe Grüße aus dem tief verschneiten Kärnten,
    Michaela

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