5 Tipps für den Umstieg auf Naturkosmetik

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5 Tipps für den Umstieg auf Naturkosmetik

Aller Anfang ist schwer - für den Umstieg auf Naturkosmetik trifft das tatsächlich zu. Aber auch: Durchhalten lohnt sich. Denn sind konventionelle Pflegeprodukte einmal durch Naturkosmetik ersetzt, bringen zufriedene Haut und glänzende Haare deine ganze Schönheit zum Strahlen. Wie viel Zeit du für den Einstieg brauchst und wie dir das Durchhalten leichter fällt, erfährst du im ersten Teil unseres Naturkosmetik-Guides.

Konventionelle Pflege durch Naturkosmetik zu ersetzen, ist keine Sache von einem Tag oder einer Woche. Es ist mehr ein Projekt, denn tatsächlich nimmt der Umstellungsprozess wesentlich mehr Zeit in Anspruch, als es zu Anfang scheint. Spätestens beim ersten Einsatz eines naturkosmetischen Shampoos wirst du merken, dass sich die Haare nicht sofort so anfühlen wie du es vielleicht gewöhnt bist. Denn pflanzliche Öle haben nicht den gleichen Soforteffekt wie zum Beispiel Silikone, dafür wirken sie in der Tiefe und bauen die Haarstruktur von innen wieder auf. Doch keine Angst, das ist alles Gewöhnungssache und in diesem Fall wird Geduld tatsächlich belohnt. So gelingt dir dein Naturkosmetik-Debut.

Es langsam angehen lassen

Wenn du auf Naturkosmetik umsteigen möchtest, musst du nicht von 0 auf 100 deine gesamte Pflegeroutine umstellen. Es reicht, wenn du Schritt für Schritt jedes konventionelle Produkt durch ein natürliches ersetzt. Lass’ es lieber langsam angehen und brauche deine Produkte, die du gerade verwendest, nach und nach auf. Haut und Haare benötigen sowieso eine gewisse Zeit, um sich an die neue Pflegesituation zu gewöhnen. So kannst du ihnen den Umstieg etwas erleichtern.

Die Haut muss wieder atmen lernen

Auf Naturkosmetik umzusteigen, kann bedeuten, dass sich Hautprobleme am Anfang auch verschlimmern können, bevor sich eine sicht- und fühlbare Verbesserung einstellt, denn gewisse Fähigkeiten muss die Haut durch die Umstellung erst wieder „erlernen“. Durch die Verwendung von synthetischen Cremes mit vielen Silikonen und Paraffinen gewöhnt sich die Haut an eine künstliche Schutzschicht, die sie zwar vor äußeren Einflüssen abschirmt, jedoch ihre Abwehrkräfte stark schwächt. Sobald dieser künstliche Film wegfällt, kann die Haut mit Rötungen reagieren, da sich ihre Abwehrkräfte wieder aufbauen müssen und sie auch das Atmen erst wieder erlernen muss. Der gesamte Umstellungsprozess auf Naturkosmetik kann zwei bis vier Wochen dauern. In dieser Zeit können auch Pickel und Unreinheiten auftreten, da die Schadstoffe aus Konservierungsstoffen und Weichmachern über die Poren ausgeschieden werden.

Die Haarpflege nicht über den Kopf wachsen lassen

Die Haarpflege mit Naturkosmetik ist am Anfang meist eine haarige Angelegenheit, denn die Umstellung kann bis zu zwei Monate dauern. Genauso wie in Cremes stecken auch in konventioneller Haarpflege viele Silikone und Paraffine, durch die sich die Haare von ganz allein weich und geschmeidig anfühlen – aber nur an der Oberfläche. Denn je mehr sich dieser lichtreflektierende Film aus synthetischen Weichmachern herauswäscht, desto sichtbarer wird die wahre Struktur der Haare. Und da die Haare in den meisten Fällen lange Zeit auf echte Pflege verzichtet haben, können sie sehr trocken werden und sich in den ersten Wochen und Monaten sehr spröde anfühlen. Eine andere Reaktion kann schnelles Nachfetten sein. Denn synthetische Tenside, also Schaumbildner, wirken stark austrocknend, woran sich die Kopfhaut gewöhnt hat.

Sobald du also deine synthetische durch natürliche Haarpflege ersetzt, brauchen deine Haare erst einmal Zeit, um sich an die neue Pflegesituation zu gewöhnen. Einmal werden alle synthetischen Weichmacher und Konservierungsstoffe nach und nach herausgewaschen, währenddessen pflanzliche Inhaltsstoffe beginnen, die Haarstruktur von innen zu reparieren und die Kopfhaut wieder aufzupäppeln. Deswegen ist es am Anfang ratsam, Haare und Kopfhaut mindestens ein Mal pro Woche mit einer tiefenwirksamen Maske zu verwöhnen. Zudem bringen Shampoos mit milden Tensiden aus Aminosäuren, Kokos- und Zuckermolekülen sowie natürlichen Pflanzenextrakten die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht.

Sich für Neues öffnen

Wer auf Naturkosmetik umsteigt, der wird neben Cremes und Lotions auch eine ganz neue Welt der Pflege entdecken. Viele Produkte, die in der Naturkosmetik gängig sind, tauchen in der konventionellen Kosmetik gar nicht auf. Dazu gehören zum Beispiel Blütenwasser oder reine, pflanzliche Gesichtsöle. Wer fettige Haut hat, wird irgendwann in seinem Leben schon mal gehört haben, dass er lieber auf Öl verzichten sollte. Dabei kann das richtige Gesichtsöl fettige und unreine Haut regulieren und das Hautbild auf lange Sicht sogar verbessern. Durch die Umstellung auf Naturkosmetik wirst du deine Haut neu kennenlernen und mit ziemlicher Sicherheit neue Pflegeroutinen entwickeln. Dazu gehören natürlich auch eine gewisse Portion Neugier und die Lust, sich auf neues Terrain zu wagen.

Geduld wird belohnt

Die Haut benötigt bis zu vier Wochen, die Haare sogar bis zu mehreren Monaten, bis sie sich vollständig auf Naturkosmetik eingestellt haben. Manch einer wird sich nun wahrscheinlich fragen, ob sich diese Wartezeit wirklich lohnt. Zumal sich durch den Umstieg auf Naturkosmetik Haut- und Haarprobleme am Anfang sogar verschlechtern können. Um die Frage direkt zu beantworten: Ja, es lohnt sich. Denn sobald Haut und Haare in den Genuss echter Pflege gekommen sind und sich von jahrelangen Strapazen erholt haben, wird die Geduld belohnt – mit natürlich glänzenden Haaren und geschmeidiger Haut. Der Schlüssel dafür liegt in der Wirkkraft natürlicher Öle und Feuchtigkeitslieferanten, die tief in Haut und Haare eindringen und sie von innen heraus pflegen.

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Hey, ich bin Lucie. Naturkosmetikjunkie. Greentrepreneurin. Skinfood-Lover. Und Seelenmensch.

Seit 2015 ist PUURE meine Welt, in der sich alles um Naturkosmetik und natürliche Schönheit dreht. Ich möchte dir zeigen, wie wunderschön und hochwertig Naturkosmetik sein kann und wie deine Haut von einer gesunden Ernährung und einer positiven Lebenseinstellung profitieren kann.

Ich freue mich sehr, dass du hier bist. Du hast persönliche Fragen? Dann schreib mir an lucie@puure.de.